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Erster Einsatz für die FGr Ortung

Olpe/Halver 14.11.2012 Für die seit 2011 im Ortsverband Olpe neu aufgebaute Fachgruppe Ortung kam es nun zu einem ersten Realeinsatz. Ein Hundehalter hatte sich an das THW gewandt, da zwei seiner Hunde am Wochenende in einem großen Dachsbau gelaufen und bislang nicht zurückgekehrt waren. Dies ist grundsätzlich nicht ungewöhnlich, da in der Regel die Hunde den Ausgang allein wiederfinden und oftmals einige Tage später wieder zurückkehren. Dies blieb jedoch aus.
Der Fachgruppe Ortung ist es mit akustischen Messgeräten möglich, selbst leise Kratz- oder Atemgeräusche aus engen Gängen oder Bauten aufzunehmen und so zu ermitteln ob unter der Erdoberfläche Leben ist. Auf diese Weise können zeitnah gezielte Freilegungsmaßnahmen eingeleitet werden, sofern die vermissten Tiere noch am leben sind. Andernfalls werden aufwändige, großflächige Grabungen vermieden. Daher rückten fünf Einsatzkräfte des THW Olpe aus, um die Suche nach den vermissten Hunden zu starten.
Nach eingehender akustischer Messung konnten jedoch leider keinerlei Lebenszeichen festgestellt werden. Um so wichtiger erscheint daher eine zeitnahe Anforderung.
Neben der technischen Ortungskomponenten verfügt die Fachgruppe Ortung selbst über Rettungshunde, die wiederum speziell für die Menschenrettung ausgebildet werden. Dies kommt einerseits bei der sogenannten Flächensuche (vermisste Personen) aber auch bei der gezielten Trümmersuche (z.B. nach Gebäudeeinsturz) in Frage. Ergänzt wird diese "biologische Komponente" um die "technische Ortung" mit einem akustischem Ortungsgerät, wie es hier zum Einsatz kam..